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Wenn's mal schnell gehen muss!

„Wir können ja auch gleich einen ganzen Eimer füttern!“ Oder: „Muss man so weit draußen angeln?“ Das sind zwei Klassiker, welche ich mir des Öfteren anhören muss, wenn ich für rund 3 Stunden ans Wasser fahre. Wenn jedoch der erste Fisch am Ufer ist, schlagen die Sätze schnell auf „Vielleicht sollten wir auch dahin werfen?“ um. Dass ich mit meinen kleinen 5 Spombladungen gar nicht so viel Futter ausbringe, wissen dabei nur Wenige. Wenn es mal schnell gehen muss, ist schon fast nicht mehr passend ausgedrückt, da ich diese Art des Karpfenangelns recht oft anwenden muss. Für den schnellen Erfolg sind meiner Meinung nach 2 Dinge sehr ausschlaggebend.

 

 

Das richtige Futter. Wie in unseren FAQs beschrieben, haben wir alle Rezepturen für bestimmte Szenarien entwickelt. Für solch kurze und spontane Ansitze benötige ich Futter, welches die Fische in wenigen Stunden erneut zum Platz führt. Im vergangenen Frühjahr habe ich häufig zum ReliverZ gegriffen, welcher mit seinem angenehm würzigen Geruch selten in meinem Futtereimer fehlt. Aber auch der BTYN ist dafür bestens geeignet, auf Nüsse stehen Karpfen fast immer. Beide Boiliesorten punkten in diesem Szenario mit ihrem Kohlenhydratgehalt, gepaart mit der passenden Zusammensetzung sowie Beschaffenheit, was alles in allem hochwertige Köder mit schneller Verdaulichkeit entstehen lässt. Dadurch kommen die einzelnen Karpfenschwärme schneller an die beangelten Spots zurück und bei jedem Vorbeischwimmen ist die Chance groß, dass meine Bissanzeiger ertönen.

 

       
Nach zwei Stunden ging es wieder nach Hause. 2 Fische waren für den spontanen Ansitz am Nachmittag ausreichend.

 

Die passenden Stellen: Man muss ganz ehrlich sein: Wo keine Fische, da kein Fangerfolg, zumindest nicht in kurzer Zeit. Wenn man sich erst einen neuen Spot aufbaut, kann es durchaus passieren, dass der erste Fisch etwas auf sich warten lässt. Bei meiner eher knapp bemessenen Zeit visiere ich deshalb Gewässer und Stellen an, welche erst einmal nach Fangerfolg aussehen. Noch besser: dahin wo keiner hin möchte beziehungsweise nur Wenige hinkommen. Zuletzt musste ich auch mal wieder zum Insektenschutz für die Beine greifen, um vielleicht den ein oder anderen Blutsauger abschrecken zu können, aber trotzdem meinen Angelplatz zu erreichen. Spots in größeren Wurfweiten sind zudem schwerer für Tagesangelgäste zu erreichen und somit deutlich weniger befischt.

 

 

Eigentlich kein Hexenwerk, oder? Trotzdem sind immer wieder Mitangler verblüfft, wie schnell man wieder vom Wasser verschwunden ist und die Matte dabei nicht trocken blieb. Ein gutes Auge dafür wo sich des Öfteren Fische zeigen hilft natürlich auch.

 

Also, traut euch raus, auch wenn ihr keine 2 Nächte Zeit habt. Fische lassen sich durchaus trotzdem fangen. yessmiley